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Knights of the Old Republic 2

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Der Nachfolger des preisgekrönten ersten Teils wurde diesmal nicht von Bioware sondern von Obsidian Entertainment entwickelt, ob dies dem Spiel geschadet hat, verrät unser Test.

Anders als im ersten Teil starten sie diesmal direkt mit Jedi Fähigkeiten und können von Anfang an auch Machtfähigkeiten nutzen, auch wenn es relativ lange dauert, bis sie im Spiel ein Laserschwert benutzen können.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Verbesserungen eingeführt, so wird der Inhalt von aufgenommenen Datapads sofort angezeigt, ohne das sie den Umweg über das Inventar gehen müssen und auch die Performance und die Grafik wurden leicht verbessert, inklusive neuer Landschaftstypen und Wettereffekte. Darüber hinaus sind die Karten nun wesentlich größer und neue Machtfähigkeiten und Talente wurden ins Spiel integriert. Außerdem können sie nun zwischen verschiedenen Kampfstilen wählen und haben auch die Möglichkeit verschlossene Türen anhand einer Mine aufzusprengen.

Neben den aus dem ersten Teil bekannten Orten wie die, nun zerstörte, Jedi Akademie auf Dantooine oder Korriban, Reisen sie auch zu neuen Planeten wie Telos oder Nar Shaddan, auf dem ein mächtiges Verbrechersyndikat herrscht.

Auch ihre Begleiter sind bis auf zwei (drei) Ausnahmen neue Charaktere, wobei aber auch Bastila und Carth aus dem ersten Teil auftauchen. Besonders gut umgesetzt sind dabei die blinde und zeitweise der dunklen Seite verfallene Visas Marr und der Mechaniker Bao-Dur, der mit seinem Energiearm jedes Kraftfeld ausschalten kann.

Die Story beginnt, als ihr Schiff nach einem Kampf automatisch an einer Minenstation andockt, wobei sie zuvor die Möglichkeit haben mit dem Astromechdroiden T3-M4 einen kleinen Prolog zu spielen. Als sie aus einem Kolktotank aufwachen und um sie herum nur Leichen entdecken, wird ihnen sehr schnell klar, dass etwas Merkwürdiges vorgefallen ist, als sie außer Gefecht waren.

Anders als im ersten Teil, wo sie bereits zu Anfang des Spiels eine große Auswahl an verschiedenen Quests erledigen konnten, folgen sie nun hauptsächlich der Hauptstory und erfahren lediglich durch Holoaufzeichnungen, was sich abgespielt hat. Erst wenn sie auf Telos angekommen sind, ist es mit der Linearität der Handlung vorbei.

Die Story ist ebenfalls interessant, auch wenn sie nicht an die des ersten Teils heranreichen kann, doch leider gibt es ein vermurkstes Ende, da Obsidian Entertainment auf Druck von Lucas Arts wohl die Zeit fehlte alle geplanten Spielinhalte zu integrieren, da der Quellcode weitere Abschnitte enthält und es in der Story auch Hinweise auf weitere Abenteuer und Wendungen gibt, die im Spielverlauf aber nicht implementiert sind. Das führt schon Mal zu einem dicken Minuspunkt, zumal sich die Gerüchte, die kurz nachdem Erscheinen des Spiels aufkamen, das die herausgeschnittenen Abschnitte per Patch nachgeliefert werden sollten, sich nicht bewahrheiteten.  

Auch ist es Obsidian Entertainment nicht gelungen die Kollisionsabfrage zu verbessern, weshalb ihre Spielfiguren nach wie vor an dem einen oder anderen Objekt hängen bleiben. Hinzu kommt, dass das Leveldesign schlechter als im ersten Teil ist, weshalb sie öfters (sinnlos) durch die Gegend laufen um nach einem Schalter oder ähnlichem zu suchen.

Fazit:

Auch der zweite Teil von Knights oft the Old Republic ist ein tolles Rollenspiel, das aber leider nur einen Teil der geplanten Story enthält und noch wesentlich mehr Zeit benötigt hätte, um an den herausragenden ersten Teil heranzureichen.

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Gaming review
  • Publisher: LucasArts
  • Developer: Obsidian Entertainment
  • Platform: PC
  • Genre: Rollenspiel
  • Editor rating: 17*
  • Release date: 2005-02-09