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Star Trek - Birth of the Federation

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Das rundenbasierte Weltraumstrategiespiel Birth of the Federation (BOTF) ist bisher das Einzige, das im Star Trek Universum spielt und kann trotz leichter Schwächen überzeugen, auch wenn es den Genrethron weit verpasst.

Das Spiel stammt aus dem legendären Haus Microprose, das unter anderem auch für das bisher beste Weltraumstrategiespiel (Master of Orion 2) verantwortlich war.

Nach dem nichtssagenden Intro hat man die Wahl, ob man für Cardassianer, Klingonen, Romulaner, Ferengi oder der Föderation spielen will. Außerdem hat man weitere verschiedene Einstellungsmöglichkeit wie die Galaxieform oder Größe, die Technologiestufe und die Möglichkeit Zufallsereignisse, wie z.B. das Auftauchen der Borg, ein bzw. abzustellen.

Alle Imperien spielen sich unterschiedlich und haben charaktertypische Vor- und Nachteile. So sollte man auf Seiten der Föderationen vermeiden kleinere Völker gewaltsam zu unterjochen oder einen Nichtangriffspakt auszuschlagen. Auf Seiten der Klingonen sieht die Sache naturgemäß anders aus. Romulaner können den Tal Shiar und die Cardassianer den Obsidianischen Orden nutzen und so durch wirkungsvollere Spionage und Sabotagemissionen ihre Gegner leichter in die Knie zwingen, während die Ferengie in erster Linie an Gewinnbringende Geschäften interessiert sind.

Während Romulanische und Klingonische Schiffe durch ihre Tarnvorrichtung einen taktischen Vorteil genießen verfügen Föderationsschiffe über stärkere Schilde, Cardassianische Schiffe über stärkere Hüllen und die Schiffe der Ferengi haben den Vorteil das sie kostengünstiger produziert werden können.

Sollte es zu einem Kampf kommen, wechselt die 2D Karte auf einen zoom- und drehbaren 3D Bildschirm, wo sie ihren Schiffe vor jeder Runde Anweisungen geben können. So haben sie unter anderem dort die Wahl, ob ihre Flotte lieber den Nahkampf oder Fernangriff wagen sollte oder ob sie in einer Verzweiflungstat die gegnerischen Schiffe einfach Rammen.

Neben der Kolonisierung und Terraformung unbewohnter Planeten spielen auch die vielen (die Anzahl der kleineren Rassen ist einstellbar) bekannten Star Trek Völker eine wichtige Rolle. So liefern deren einzigartige Bauwerke verschiedene Boni. Hier liegt auch ein großer Vorteil der Föderation, da die meisten Völker ihr gegenüber positiver eingestellt sind und so z.B. Vulkanier und Trill schnell bereit sind Vollmitglieder zu werden, während die anderen Völker durch Freundschaftsabkommen und dem Austausch von Handelsgütern überzeugt werden müssen, außerdem zahlt sich der Einsatz von Bestechungsgeldern aus.  

Neben dem Einsatz der Diplomatie ist vor allem die Produktionsfähigkeit der eigenen Planeten entscheidend und hier insbesondere die vorhandenen Dilithiumvorkommen, da eine Schiffswert nur neue Raumschiffe produzieren kann, wenn freie Vorkommen verfügbar sind.

Jedes Imperium verfügt über die annährend gleichen Bauwerke wie Farmen, Fabriken und Reaktoren und über spezial Bauwerke, wie bei der Föderation die Sternenflottenakademie, die Schiffen in diesem System einen Erfahrungsbonus beschert.  

Ein großer Negativpunkt hingegen ist die Forschung, die zwar wichtig ist, um neue Raumschiffe und Gebäudeverbesserungen zu bekommen, aber nur oberflächlich einstellbar ist. Auch die verpasste Chance seine Raumschiffe bessere Upgrades zu verpassen, zeigt das dieses Spiel noch viel Potenzial gehabt hätte. 

Fazit:

BOTF ist ein gutes rundenbasiertes Strategiespiel, das aber dem älteren und aus dem gleichen Haus stammenden MoO 2 klar unterlegen ist. Man hätte z.B. konsequenter auf das Star Trek Universum eingehen müssen und auch Bodenkämpfe, Planetenansichten und ein Schiff mit dem Namen Enterprise in das Spiel integrieren müssen.

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Gaming review
  • Publisher: Hasbro
  • Developer: Microprose
  • Platform: PC
  • Genre: Strategy
  • Editor rating: 13*
  • Release date: