sf-gamers.de: The Longest Journey The Longest Journey ================================================================================ admin on 07 March, 2007 06:49:00 April ist dabei eine angehende Kunststudentin, die in einer amerikanischen Großstadt im 23. Jahrhundert lebt und von seltsamen Träumen heimgesucht wird und dabei zunächst nicht merkt, dass sie eine besondere Gabe besitzt. Doch schneller als ihr lieb ist erfährt sie, dass ihre Träume real sind und eine große Gefahr aufzieht. Durch unseren Mentor Cortez ehr schlecht als recht vorbereitet befinden wir uns schon bald vor einem Portal zu einer anderen Erde in der nicht die Technik sondern die Magie ausschlaggebend sind und neben den Menschen auch viele seltsame Kreaturen umherwandern. Gerade erst in Arcadia angekommen erhalten wir endlich die ersten Antworten und erfahren das es ein kosmischen Gleichgewicht zwischen den beiden Welten gibt, das droht aus dem Ruder zu laufen und das es an uns liegt dieses Gleichgewicht wieder herzustellen. Dabei gelingt es den Entwickler eine fantasievolle und fantastische Story zu erzählen und trotz seines hohen Alters besitzt das Spiel auch heute noch viel Charme, da die detailreichen und liebevoll gezeichneten Hintergründe auch heute noch überzeugen können und lediglich die grobkantigen Figuren im Vordergrund gewöhnungsbedürftig sind. Die Story wird durch gesprochene Dialoge (und davon gibt es reichlich) und für die damaligen Zeit sehr gelungenen Rendersequenzen erzählt und die Steuerung ist genretypisch. Auch der Soundtrack des Spiels weiß zu gefallen und auch die Rätseleinlagen können meistens überzeugen, auch wenn die Komplettlösung, die der Special Edition des Spiels beiliegt, ab und zu gebraucht wird, denn insbesondere zwei Rätsel (Unterwasserhöhle und Labyrinth im Luftschloss) sind sehr anspruchsvoll, wobei eines der beiden Rätsel sich auch durch schlichtes ausprobieren lösen lässt. Das Spiel macht dabei seinen Namen alle Ehre und besitzt eine lange Spieldauer und zahlreiche Locations, die es zu durchforsten gilt. Mit einem Klick auf die x-Taste werden dabei immer alle Ausgänge angezeigt, doch leider gibt es für auflesbare Gegenstände keine solche Hilfe. Ein weiterer Pluspunkt des Spiels ist der Humor, der nicht zu kurz kommt und zahlreiche Wortgefechte und insbesondere die Dialoge mit Krähe sind äußerst gelungen, wobei die Entwickler auch den ein oder anderen Seitenhieb und Gag eingebaut haben (Tuvok bekannt aus Fernsehserie Star Trek Voyager und eigentlich dort Sicherheitsoffizier, ist einer der Gefangenen auf der Polizeistation). Fazit: The Longest Journey ist auch heute noch ein tolles Abenteuer, das sich niemand entgehen lassen sollte, der fantasievolle Stories zu schätzen weiß und bildet nach wie vor einen gelungenen Einstieg ins Genre.