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Sonic und die Geheimen Ringe

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Segas blauer Igel ist eine Ikone der Videospielgeschichte und besitzt Fans auf der ganzen Welt, lesen sie hier, warum sie aber um die Wii-Version einen Bogen machen sollten.

Seit 1991 wurde Sonic schon in Dutzenden von Spielen vermarket und agierte dabei meist auf einer SEGA Konsole. Da die Japaner sich aber heute aus dem Hardwaregeschäft zurückgezogen haben konzentriert man sich auf die Softwareentwicklung und hierbei ist der hyperschnelle blaue Igel natürlich so etwas wie eine Lizenz zum Gelddrucken, weshalb allein für die Wii innerhalb weniger Monate neben Sonic und die Geheimen Ringe auch Sonic Riders - Zero Gravity und Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen erschienen sind.

Die Story beginnt als Sonic the Hedgehog abends beim Lesen besuch vom Ringgeist Shahra aus dem Buch Tausendundeine Nacht bekommt und sich überzeugen lässt in die Märchenwelt einzutauchen um dem Bösewicht Erazor Djinn Paroli zu bieten.

Allein der Prologue hat mich aufgrund der verkorksten Steuerung und der Augenkrebs verursachenden Grafik dabei aber schon mehr Nerven gekostet als die meisten anderen Spiele zusammen.

Das eigentliche Spiel beginnt dann, wenn wir die ersten 8 „Trainingsaufgaben“ gemeistert haben, und bietet uns zumindest grafisch eine Verbesserung, auch wenn das Spiel zu keiner Zeit gehobenes Playstation 2 Niveau erreicht und Meilenweit von Zelda entfernt ist.

Wir steuern den selbst laufenden Sonic nur mit dem Wii Remote, den wir für dieses Spiel waagerecht halten und insbesondere die Sprungsteuerung ist total vermurkst. Zwar lassen sich kurze Sprünge mit einem kleinen Druck auf den 2-Button bewältigen, aber springen und gleiten ist schon recht nervig, da je länger wir den 2-Button gedrückt halten Sonic zwar um so weiter springt, zeitgleich aber von der Geschwindigkeit immer langsamer wird und ein geschicktes Timing erforderlich ist rechtzeitig den Wii-Remote nach vorne zu drücken, um die schwierigen Spielabschnitte zu meistern oder Gegner in der Luft zu treffen. Nervig ist auch, das, wenn man gegen eine Vase rennt, der ganze Spielabschnitt noch einmal von vorne erledigt werden muss.

Gut gelungen ist neben der Hintergrundmusik auch die engl. Sprachausgabe (mit deutschen Untertiteln) und die abwechselungsreichen Handlungsorte, so werden wir zum Beispiel im Dschungel von Dinosauriern gejagt. Für erfahrene Spieler sind sicherlich auch die Anspielungen bzw. Verwechselungen der Akteure im Spiel humorvolle Einlagen.

Neben dem Sammeln der 7 Weltenringe (für jede besuchbare Welt einen Ring und am Ende wartet immer ein Bossgegner) sackt man natürlich auch zahlreiche Gold- oder Feuerringe ein und schaltet durch ein Geschicktes agieren neue Missionen, Fertigkeiten oder Extras frei.

Neben der Einspielerkampagne bietet das Spiel auch einen spaßigen Partymodus, wo wir mit bis zu 4 menschlichen Spielern bei der Schatzsuche ähnliche Minispielchen wie bei Rayman Raving Rabbids absolvieren können. Auch wenn diese nicht ganz an die Qualität des Ubisoft Konkurrenten heranreichen.

Fazit:

Das viel gescholtene Sonic the Hedgehog auf der Xbox 360 hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht, als Sonic und die Geheimen Ringe auf der Wii und auch wenn die rockige Musik gelungen und das Geschwindigkeitsgefühl gut herüber kommt, sind Grafik und Steuerung doch sehr enttäuschend. Hinzu kommt der hohe Schwierigkeitsgrad und das eintönige Leveldesign, denn stets sammeln wir eine bestimmte Anzahl an Ringen, absolvieren einen Abschnitt in einer bestimmten Zeit oder kicken eine bestimmte Anzahl von Gegnern in der Luft weg.

Alle die keine Hardcore Sonic Fans sind, sollten dieses Spiel lieber links liegen lassen.

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5.00
Gaming review
  • Publisher: Sega
  • Developer: Sonic Team
  • Platform: Wii
  • Genre: Adventure
  • Editor rating: 9*
  • Release date: 2007-03-06