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Endless Ocean

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Mit Endless Ocean erschien von Arika, den Schöpfern der Spin off Serie Street Fighter EX, eine Tauchsimulation die ihres gleichen sucht, ein fast perfektes familienfreundliches Vergnügen auf dem Wii.

Wenn man sich die Liste der bisher veröffentlichten Spiele von Arika ansieht, entdeckt man vor allem Fortsetzungen von bekannten Serien und wenig eigenständige Kreationen – eigentlich kein gutes Zeichen. Doch das die japanische Firma, die von ehemaligen Capcom Entwicklern gegründet wurde, auch selbst Menschen auf der ganzen Welt verzaubern kann, beweist sie mit dieser Simulation.

Endless Ocean ist komplett gewaltfrei und überzeugt durch seine fantastische Musik und seiner tollen Grafik, an der sich andere Wii-Entwickler ruhig mal ein Beispiel nehmen könnten. Wobei die Grafik Unterwasser deutlich besser als an der Oberfläche ist und leider sind auch die Bewegungsanimationen an Bord unseres Schiffes nicht wirklich gelungen, doch Unterwasser wartet eine lebendige Welt mit zahlreichen verschiedenen Lebewesen, die wir erforschen können.

Dazu haben wir verschiedene Möglichkeiten, die wir aber erst nach und nach, wie vieles andere auch, freischalten müssen. Zu Beginn können wie die Meeresbewohner nämlich nur streicheln und füttern.

Dabei bekommen wir von Zeit zu Zeit neue Aufträge, bei denen wir uns u.a. als Tauchlehrer betätigen und unseren Auftraggebern ihre Lieblingsfische zeigen oder als Unterwasserfotograf arbeiten und uns auf die Jagd nach dem perfekten Foto machen. Übrigens können wir diese in einem Album abspeichern und uns jederzeit wieder zu Gemüte führen.

Je länger wie dabei die Meeresbewohner begutachten desto mehr erfahren wir über sie. Zunächst lernen wir nämlich nur etwas über ihre Größe und Form, aber mit fortschreitendem Spiel bekommen wir immer mehr interessante Informationen.

Bei den Tauchgängen entdeckt man auch häufig Artefakte, die man in einer Kiste auf dem Boot ablegen kann und an Deck des Schiffes hat man auch die Möglichkeit mit einer befreundeten Meeresbiologin zu reden, die zwar nicht schwimmen kann, uns aber mit Ratschlägen zur Seite steht. Auch können wir neue „Freunde“, wie zum Beispiel einen Delfin, bei unseren Tauchgängen gewinnen und diesen über Wasser Kunststücke vollführen lassen, die mit der Zeit immer besser werden. Und gelegentlich bekommen wir auch tierische Besucher wie Pinguine, Robben oder Eisbären an Deck, auch wenn dies wenig realistisch ist.

Leider gibt es keine Sprachausgabe (und keine Lippenbewegungen) sondern lediglich Bildschirmtexte und das Gameplay ist auf Dauer etwas eintönig und man hätte ruhig noch mehr Abwechselung ins Spiel bringen können. Doch wiegt die Idee und der Mut zur Umsetzung dies meiner Meinung nach wieder auf und die nahezu perfekte Steuerung ist ein weiterer großer Pluspunkt.

Fazit:

Erstaunlicherweise schneiden sich an dieser Simulation, denn es ist eigentlich kein richtiges Spiel, die Geister und dies drückt sich auch an den Wertungen der internationalen Testberichte aus, die ein breites Spektrum abdecken, überwiegend aber sehr positiv sind. Ich persönlich halte es für eines der besten Investitionen für den Wii und habe selten ein so ruhiges, harmonisches und stressfreies Vergnügen auf dem Wii erlebt.

Die Begleitmusik ist fantastisch, die Grafik, für Wii-Verhältnisse, spitze und der Entdeckerdrang nach immer neuen Unterwasserbewohnern lässt mich stundenlang vor dem Fernseher sitzen.

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Gaming review
  • Publisher: Nintendo
  • Developer: Arika
  • Platform: Wii
  • Genre: Simulation
  • Editor rating: 15*
  • Release date: 2007-11-09
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