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Colin McRae Dirt

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Mit Dirt ist bereits der 6.Teil der Colin McRae Serie erschienen, und ob sich die Anschaffung lohnt, verrät unser Test.

Obwohl Collin McRae nur ein einziges Mal Rally-Weltmeister geworden ist, ist sein Name Rennsportspielern doch ein Begriff und dies verdankt der Brite vor allem seinen Landsleuten von Codemasters die bisher solide Rennsportsimulationen abgeliefert haben.

Doch soviel sei schon einmal verraten, Dirt sticht aus der Masse heraus, denn dieses Spiel ist besser als seine Vorgänger, auch wenn der ein oder andere Designschnitzer den Sprung auf den Genrethron verdirbt.

Zunächst lässt einen das Spiel die Wahl, ob man lieber in der Rally World ein Einzelrennen bestreitet oder doch lieber eine Championship fährt oder eine umfangreiche Karriere startet. Und einer der bereits erwähnten Designschnitzer ist, dass man zum Beispiel eine Rennsaison in England fährt und aufgrund der fehlenden Wetterverhältnisse kein Tropfen Regen fällt, wie realistisch ist denn das? Aber zumindest einige ganz wenige Strecken während des Karrieremodus sind etwas feucht, weshalb hier z.B. auch das Driften am meisten Spaß macht.

Der Schwierigkeitsgrad ist variabel und für jeden Spieler sollte etwas dabei sein, auch wenn einige Strecken sehr anspruchsvoll zu fahren sind, aber keine Angst, wenn man zu weit von der Strecke abkommt, wird man automatisch wieder auf die Piste gesetzt. Doch leider kann eine Werbebande oder ein Strommast schon mal ein unüberwindbares Hindernis darstellen und ein kleiner Stein kann schon mal die Eigenschaften einer riesigen Betonwand haben.

In den Rennen gegen mehrere Gegner ist dabei nicht nur die Fahrbahn schmutzig, sondern auch das Verhalten der Gegner, denn es wird geschubst, gerammt und  blockiert, so dass meistens derjenige gewinnt, der sich gleich beim Start absetzen konnte. Die Fahrphysik ist  dabei durchaus gelungen, doch bei Sprüngen scheint die KI einige Aussetzer zu haben.

Es gibt ein umfangreiches Schadensmodell und das nicht nur optisch, sondern auch das Fahrverhalten ändert sich zunehmend mit einem höheren Beschädigungsgrad. Dabei gibt es unterschiedliche Subsysteme wie Engine, Gearbox oder auch Cooling System. Sollte dabei eines der Systeme einen Terminal Damage erleiden, ist das Rennen aber leider vorbei.

Normale Reparaturen am Fahrzeug kosten Zeit und da man nicht immer während zweier Rennen im Championship-Modus genügend Zeit hat alles zu reparieren, startet man nicht selten mit einem beschädigten Wagen ins nächste Rennen.

Ein großer Pluspunkt des Spiels ist dabei die fulminante Grafik. Hier stimmt einfach alles, seien es die Licht- und Schatteneffekte oder gar die Spiegelungen auf dem Fahrzeugdach oder der Motorhaube aber nicht nur Grafikfetischisten sondern auch  Tüftler kommen auf ihre Kosten, denn  das Vehicle Setup enthält zahlreiche Regler, die zum Experimentieren einladen, um das letzte aus seinem Fahrzeug herauszuholen.

Ein negativ Punkt ist hingegen noch das man gelegentlich Menschen während des Rennens Pfeifen und Klatschen hört, diese aber nur selten an der Strecke auch sieht. Aber wenigstens der Umfang stimmt, denn es gibt zahlreiche unterschiedliche Strecken und es sind nicht weniger als 46 Autos freispielbar, wobei aber immer nur wenige für ein Rennen zur Auswahl stehen.

Fazit:

Bisher war ich kein großer Fan der Serie, doch dies hat sich mit Dirt geändert, denn zum ersten Mal sehen nicht nur die Autos sondern auch die Landschaften wirklich toll aus und durch das umfangreiche Schadensmodell und den tollen Motoren- und Teamspeaksound fühlt man sich wirklich in einen Rennwagen versetzt.

Umso ärgerlicher, dass einige Designschnitzer den ganz großen Sprung verhindern, aber dies schafft möglicherweise der siebte Teil der Serie.

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Gaming review
  • Publisher: Codemasters
  • Developer: Codemasters
  • Platform: Xbox 360
  • Genre: Rennsimulation
  • Editor rating: 16*
  • Release date: 2007-06-15