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Need for Speed - Most Wanted

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Die Need for Speed Serie gehört zu den erfolgreichsten Rennserien, weshalb EA die Gelegenheit nicht verpasst den neusten Teil der Serie auch auf der Xbox 360 zu veröffentlichen. Ob sich die Anschaffung lohnt, verrät unser Test.

Schon im Intro quietschen gehörig die Reifen und dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack darauf was einen erwartet. Neben einer „Herausforderungs-Serie“, gibt es auch ein „Quickrace“, doch das eigentliche Highlight des Spiels ist der Karrieremodus.

Dort startet man zu Beginn mit einem getunten und aufgemotzten BMW, den wir aber leider schon bald, unter nicht ganz sauberen Umständen, in einem Rennen verlieren, was wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen wollen und uns dank der Hilfe von der attraktiven Mia an die Spitze der Blacklist, zu Razor (unserem Gegenspieler), vorarbeiten. Doch dies ist leichter gesagt als getan, da die Blacklist nicht jedem offen steht und wir uns erst einen Ruf bzw. Kopfgeld verdienen müssen, sowie weitere Bedingungen der Blacklist-Fahrer erfüllen müssen, um gegen sie antreten zu dürfen.

Nicht jedes Rennen ist gleich und es gibt unterschiedliche Modi wie „Sprint“, „Rundkurs“, „K.O.“ usw. und wir kämpfen nicht nur gegen die Kontrahenten sondern auch mit entgegen kommenden Fahrzeugen und nicht zuletzt den Hütern des Gesetztes die es natürlich gar nicht gerne sehen, wenn wir eine öffentliche Straße als Rennstrecke missbrauchen.

Zumal Laternen, Mülltonen, Mauthäuschen usw. die an der Strecke liegen diese Rennen selten unbeschadet überstehen und auch die ein oder andere Karambolage sich nicht vermeiden lässt. Leider gibt es hierfür aber kein richtiges Schadensmodell, denn es wird nur zersplittertes Glas und ein paar Lackkratzer angezeigt, wobei dann und wann auch mal eine Stoßstande abfliegt.

Wenn die Polizei auf einen selbst oder auf ein illegales Rennen aufmerksam geworden ist, setzen die Polizisten alles daran einen zu stoppen und errichten nicht selten auch Straßenspeeren. Wie „sauer“ die Polizisten auf einen sind, hängt natürlich auch von dem Schaden ab, den wir anrichten und über den Polizei Funk werden wir über den Status der Verfolgung auf den Laufenden gehalten, wobei nicht selten Golfplätze oder Parkanlagen zweckentfremdet werden.

Ein Highlight des Spiels sind die Tuningmöglichkeiten, denn für Bares oder Gutscheine durch Siege gegen Blacklistfahrer bekommen wir in Shops die Möglichkeit unser „Arbeitsgerät“ aufzumotzen, dabei wird zwischen „Teilen“, Optik“ und „Leistung“ unterschieden, wobei die Gutscheine besonders wertvoll sind, da diese uns Zugang zum „Hinterzimmer“ ermöglichen.

Insgesamt gibt es eine große Anzahl an Autos, die den Widerspielwert des Spiels erhöhen und insbesondere wenn man seinen Wagen mit „Nitro“ ausgerüstet hat, kommen tolle Schliereneffekte zum Tragen, obwohl die Grafik insgesamt schon sehr gut ist, auch wenn diese nicht an die von Project Gotham Racing 3 heranreicht und es einige technische Macken wie gelegentliche Ruckler gibt, auch sind einige Objekte wie z.B. Wassertonnen zu eckig. Die Inszenierung dagegen ist grandios und besonders die „Zwischensequenzen“ überzeugen, wobei es auch sexy präsentierte Warnhinweise gibt.

Besonders lobenswert ist auch der umfangreiche Soundtrack, die große und informative Minimap, sowie der Schnellreisebutton zurück zum Unterschlupf nach einem Rennen (der natürlich nicht funktioniert, wenn einem die Polizei auf den Fersen ist).

Fazit:

Need for Speed ist eine sehr gute Rennsimulation, die insbesondere für Freunde der „Fast to Furious“-Filme eine Pflichtkauf ist.

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Gaming review
  • Publisher: Electronic Arts
  • Developer: Electronic Arts
  • Platform: Xbox 360
  • Genre: Racing Simulation
  • Editor rating: 16*
  • Release date: 2005-12-02