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Need for Speed: Shift

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Alle guten Dinge sind 13 könnten sich die Strategen bei EA gedacht haben, als die Planungen für Need for Speed Shift begonnen haben, denn so viele verschiedene Titel gibt es bereits im NfS Universum. Und da die letzten drei Teile (Carbon, Pro Street und Undercover) sowohl bei den Kunden als auch der Presse ein geteiltes Echo hinterlassen haben war der Druck umso größer, denn ein weiteren Fehlgriff konnte und wollte sich EA mit der Marke "Need for Speed" nicht leisten.

Seit Hot Pursuit 2, dem sechsten Teil der Serie, wurden alle Titel von EA Blackbox aus Vancouver entwickelt, doch nicht NfS Shift. Dieser Teil stammt von den Slighty Mad Studios, einem Newcomer aus London, wobei ein großer Teil der Belegschaft schon an GTR 2 und GT Legends gearbeitet hat.

 

Zu Beginn des Spiels gibt es nur eine bescheidene Auswahl an Fahrzeugen und die Tier-1 Rennen sind noch keine große Herausforderung. Schnell sammeln wir die ersten Minor und Master „Badges“ (Abzeichen in Bronze, Silber, Gold und Epic) und Sterne, um weitere Fahrzeuge und Meisterschaften freizuschalten. Dabei gibt es pro Rennen maximal 6 Sterne und nur drei Sterne, wenn man den ersten Platz erreicht hat. Drei weitere Sterne sind möglich, wenn man bestimmte Bonusziele während des Rennens erreicht hat, etwa einen bestimmten Punktestand erreicht hat oder 4 Gegner durch Rammen aus dem Rennen geschmissen hat.

 

Dies hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Burnout Paradise, ebenfalls von EA. Aber keine Sorge, auch die CPU ist nicht gerade zimperlich und ebenfalls am Drängeln und Schubsen und so kommt es, das es nicht nur für „Präzision“ sondern auch für „Aggressivität“ Punkte gibt. Durch diese Punkte kann der Spieler bis max. Level 50 aufsteigen und bekommt bei jedem Levelaufstieg spezielle Extras wie Einladungen zu internationalen Events, Sponsorengelder oder Tuningsets freigeschaltet.

 

Doch ist das Tuning im Gegensatz zu den anderen Teilen recht mickrig ausgefallen und wird den ein oder anderen Fan der Serie bestimmt negativ aufstoßen.

 

In einer Meisterschaft gibt es neben normalen Rundenrennen auch Zeitrennen, Duelle, Herstellerrennen und Driftrennen – wobei letztere alles andere als gut gelungen sind und es mir nicht möglich war, hiervon auch nur ein einziges Rennen zu gewinnen.

 

Bis zur Tier-3 Meisterschaft sind die meisten Rennen, dank zuschaltbarer Hilfen wie die Einblendung der Ideallinie mit Geschwindigkeitstipp (durch die Farben grün, gelb und rot) recht einfach, aber ab Tier-4 wird es haarig und Tier-5 ist dann erst die NfS World Tour.

Die Grafik ist überwältigend und die zahlreichen Autos sind sehr detailliert. Auch das Geschwindigkeitsgefühl aus der Cockpitperspektive weiß zu gefallen. Ebenso das optisch beeindruckende Schadensmodell, das aber nicht wirklich Auswirkungen auf die Fahrphysik hat.

Doch leider ist nicht alles rosig. Das Einlegen des Rückwärtsgangs dauert eine gefühlte Ewigkeit und die langen Ladezeiten sind recht nervig. Auch hinterlässt die Fahrphysik einen gespaltenen Eindruck, ebenso die fehlenden Wettereffekte und die geringe Anzahl an Strecken, die sich deshalb häufig wiederholen.

Fazit:

Seit NfS Most Wanted aus dem Jahr 2005 habe ich alls NfS Titel links liegen lassen, doch nicht so NfS Shift. Denn dieser Teil ist anders. Keine drittklassigen Schauspieler und kein völlig unrealistisches Fahrverhalten mehr sondern ein Rennspiel, das den Spagat zwischen Simulation und Arcade schafft.

Eine erstklassige Grafikengine mit sehr detaillierten Fahrzeugen, einem tollen Geschwindigkeitsgefühl und einem optisch beeindruckenden Schadensmodell machen NfS Shift zu einem ganz besonderen Teil der Serie, der alten Fans der Serie vielleicht nicht ganz zusagt, dafür aber umso mehr neue Kunden ansprechen dürfte.

 

Kurz gesagt ist NfS Shift ein stark verbessertes NfS Pro Street ergänzt mit Driftmeisterschaften, welche erstmals bei NfS Carbon Einzug in die Serie erhalten haben.

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Gaming review
  • Publisher: EA
  • Developer: Slighty Mad Studios
  • Platform: Xbox 360, PC
  • Genre: Rennsimulation
  • Editor rating: 17*
  • Release date: 2009-09-17