Home | Xbox 360 | The Edler Scrolls IV: Oblivion

The Edler Scrolls IV: Oblivion

Font size: Decrease font Enlarge font
image

Dieses Spiel wurde lang ersehnt und mehrmals verschoben, bevor es nun endlich auf der Xbox 360 und dem PC veröffentlicht wurde. Ob dieses Spiel zurecht bereits im Vorfeld als Meilenstein bezeichnet wurde, verrät unser Test.

The Edler Scrolls IV: Oblivion ist der Nachfolger zu dem preisgekrönten Morrorwind und sollte eigentlich bereits zum Start der neuen Konsole von Microsoft verfügbar sein, doch wollten die Entwickler von Bethesda Softworks die Zeit nutzen, um noch am Feintuning zu werkeln. Doch leider enthält das Spiel immer noch ein paar Bugs und so kommt es, das in der deutschen Version gelegentlich englische Bildschirmtexte erscheinen. Zwar arbeiten die Entwickler schon an einem Patch, dennoch ist dies leider nicht der einzige Kritikpunkt, denn auch die gelegentlich an eurer Seite kämpfenden computergesteuerten Mitstreiter, hinterlassen ebenso wie mancher Gegner bei der KI einen faden Beigeschmack.

Dennoch ist Oblivion der erwartete Meilenstein und bietet neben einer fantastischen Grafik, mit spektakulären Licht- und Schatteneffekten, tollen Zaubereffekten und einer enormen Weitsicht, auch einen erstklassigen Soundtrack und eine lebendige Spielewelt in der sie wochenlang eintauchen können.

Das Spiel lässt ihnen die Wahl ob Sie lieber aus der Ich-Perspektive oder einer 3D-Ansicht spielen und zu Beginn können sie nicht nur das Geschlecht und Spezies, sondern von der Haarfarbe, über die länge der Nase, bis hin zu der Farbe der Lippen alles selbst bestimmen, sofern man das wünscht.

Am Anfang des Spiels sitzen sie in einer Gefängniszelle ohne zu wissen warum, doch beherbergt die Zelle einen geheimen Fluchtweg und so kommt es, das der von Meuchelmördern verfolgte Kaiser euch einen Besuch abstattet und ihr so die Gelegenheit bekommt zu fliehen.

Auf der Flucht kämpft ihr gegen Ratten, Goblins und den immer wieder auftauchenden Assasinnen. Erst im Verlauf dieser Mission bekommt ihr auch die Gelegenheit euren Schutzpatron zu benennen (für Boni) und eure Klasse auszuwählen, wobei es hier eine große Auswahl gibt und man auch noch die Möglichkeit hat, seine eigene Klasse zu erstellen.

Leider sind alle Bemühungen den Kaiser zu retten vergebens und da mit ihm auch seine restliche Familie Attentätern zum Opfer gefallen ist, ist es zunächst eure Aufgabe einen unehelichen Sohn aufzuspüren, der den Thron besteigen soll.

Nachdem ihr den Fluchtweg verlassen habt und an der Oberfläche angekommen seit, beginnt das eigentliche Spiel und ihr habt fortan die Wahl der Hauptstory oder zahlreichen Nebenquests zu folgen, von denen manche aber die reinste sissifus Arbeit sind, so sollt ihr die Herkunft des Champions der Arena herausfinden und müsst dazu zu seinem Heimatanwesen, dieses muss aber erst noch entdeckt werden und trotz zahlreicher Ausritte (im Verlauf des Spiels bekommt man ein Pferd), bei denen ich so ziemlich alles entdeckte (geheime Portale zu Oblivion, mysteriöse Höhlen, Banditenverstecke, alte Ruinen,...) außer dem von mir gesuchten Anwesen. Auch ein Nebenquest in der Stadt Chorrol, bei dem ihr aufklären sollt, wer die dortige Fürstin um ein wertvolles Gemälde erleichtert hat, gestaltet sich dabei etwas zäh. Es gibt zwar nur zwei Hauptverdächtige und relativ schnell entdeckt man auch ein Versteck mit Hinweisen, aber bis zur Überführung des Täters muss man das Ganze Schloss auf den Kopf stellen.

Doch die riesige Spielewelt mit unzähligen Objekten, die auf den Reisen (nicht wenn man immer die automatische Reisefunktion der Karte verwendet) entdeckt werden können, machen den Reiz des Spiels aus. Besonders gelungen ist auch die Möglichkeit in Imperial City, in der Arena wetten auf ein Team abzuschließen oder euch selbst von einem blutigen Anfänger zum Champion hoch zu kämpfen, wobei man als Gladiator auch schon mal gegen drei Gegner antreten muss.

In der Hauptstory macht ihr schon recht früh einen Ausflug nach Oblivion (einer Art Hölle mit vielen bösen Kreaturen, die von euch ins Jenseits befördert werden wollen) und findet auch den verschollenen Sohn, dessen Aufenthaltsort aber gerade angegriffen wird und von euch erst „befriedet“ werden muss. Nun gilt es, die Verschwörung hinter den Attentaten aufzudecken.

Während des Spielverlaufs führt man zahlreiche Gespräche, bei denen man die Gemütslage der gegenüberstehenden Personen anhand der Mimik ablesen kann, wenn man also bei seinen „Überredungskünsten“ unvorsichtig ist, kann ein gut gelaunter Gesprächspartner schnell ins Gegenteil ausschlagen und einige Charaktere geben euch nur wichtige Informationen, wenn diese euch leiden können.

Auch seine Handlungen und hier insbesondere der Ruf sind wichtig, da "Mörder" (es reicht schon, in der Hitze des Gefechts, einen seiner unvorsichtigen Begleiter niederzustrecken, der euch in den Schlag rennt) von den Stadtwachen verhaftet oder bei Zuwiederhandlung angegriffen werden, es sei denn, man zahlt das verhängte Kopfgeld. Aber auch unvorsichtige Diebe können verhaftet werden und verlieren so sämtliches Diebesgut.

Fazit:

Oblivion ist der lang erwartete Hit und bietet ein fantastisches Spielevergnügen, bei dem alles stimmt, bis auf die schwächen der KI und den enthaltenden Bugs.

Die Vielfalt bei der Klassenauswahl, die Beeinflussung der Gesprächspartner (zur Not auch mit Geld), die zahlreichen spielerischen Möglichkeiten sowie die erlernbaren Fähigkeiten werden mich noch monatelang begeistern. Eine ganz klare Kaufempfehlung.

Comments (0 posted):

Post your comment comment

Please enter the code you see in the image:

  • email Email to a friend
  • print Print version
  • Plain text Plain text
Image Gallery
Tags
Rate this article
0
Gaming review
  • Publisher: 2K Games
  • Developer: Bethesda Game Studios
  • Platform: Xbox 360
  • Genre: Rollenspiel
  • Editor rating: 18*
  • Release date: 2006-03-23